Pressestimmen

 
„Weinheimer Nachrichten“ am 28. Juli 2008
Irish-Folk-Festival in Nieder-Liebersbach An der badischen Bergstraße haben sie sich bereits längst als feste Größe etabliert, im Odenwald sind sie den meisten noch ein unbeschriebenes Blatt. Sind? Waren! Spätestens seit vergangenen Freitag, dem ersten Abend des zweitägigen Irish-Folk-Open-Air beim Café Mitsch in Nieder-Liebersbach, spielte sich die Gruppe „Brothers & Others“ in die Herzen der Fans.

Die Mischung ist das Erfolgsrezept: Ihr vierstündiges Programm unterteilte die Gruppe, die in Lützelsachsen und Umgebung beheimatet ist, in je zwei Blöcke mit traditionellem Irish Folk einerseits und American Folk auf der anderen Seite. Das Ergebnis: 200 Fans feierten „Brothers & Others“ mit stehenden Ovationen. Erst nach drei Zugaben durfte die Gruppe die Bühne im malerischen Ambiente von Nieder-Liebersbach verlassen.

Spielend gelang es den Brüdern Karl und Erich Fading, Manfred Papp, Torsten Roschlaub, Werner Ehmann, Dietmar Hammen und Heidrun Holderbach bereits im ersten Abschnitt, das Publikum mitzureißen. Zwischen Liebe und Kummer, zwischen Freude und Melancholie, das schöne Mädchen, der Whisky – alles, was die irische Folklore ausmacht, diese gewaltige Bandbreite der Gefühle, vermittelten die sieben Akteure auf der Bühne ihrem Publikum: überzeugend, handwerklich einwandfrei, ehrlich.

Die Soloparts oder der mehrstimmige Gesang, Heidrun Holderbachs Blockflöte, Karl Fadings Mandoline oder Manfred Papps Mundharmonika, der Klang von fünf Gitarren – all das waren ideale Voraussetzungen für die Folkmusik der Grünen Insel und der Vereinigten Staaten. Auffallend dabei war, dass sich „Brothers & Others“ in den Irish-Folk-Abschnitten keineswegs auf die Songs verließen, die auch hierzulande längst Gassenhauer geworden sind. Im Gegenteil: Tief griffen sie in das Schatzkästlein des Irish Folk und holten daraus auch Stücke hervor, die zwar weniger bekannt, aber keineswegs weniger zauberhaft sind.

Ganz fehlen durften die Hits dann aber doch nicht, und niemand konnte sich der Fröhlichkeit und Ausgelassenheit von Liedern wie „Wild Rover“ und „Whiskey in the jar“ entziehen. Auch in ihrem amerikanischen Teil überraschten „Brothers & Others“ mit Stücken, die vielfach schon beinahe in Vergessenheit geraten sind. So weckte die Gruppe mit „When I’m dead and gone“ von McGuiness Flint oder „Meet me on the corner“ von Lindisfarne Erinnerungen an die Anfänge der „Goldenen 70er“.

Mut bewiesen die sieben Musiker mit Del Amitris „Nothing ever happens“, der Hymne gegen die Gleichgültigkeit schlechthin: erstmals einem Live-Publikum präsentiert, meisterten „Brothers & Others“ auch dieses schwer zu spielende Stück.

Für viele der Höhepunkt im Programm waren aber die Hits von „Simon & Garfunkel“: Lautstark gefordert, spielte die Gruppe schließlich legendäre Songs wie „America“, „The Boxer“ (in der etwas längeren Central-Park-Version) und – als abschließenden Höhepunkt – „The sounds of silence“.

Jetzt freut man sich auch im Odenwald auf weitere Auftritte der Formation „Brothers & Others“, die bereits signalisiert hat, in einem Jahr wieder nach Nieder-Liebersbach zu kommen.
 
„Weinheimer Nachrichten“ im September 2006

„Seid ihr noch da?“ flüsterte Heidrun Holderbach, die Flötistin und Sängerin von „Brothers and Others“, während der sekundenlangen Stille, in der die Zuhörer genüsslich die letzten Töne nachklingen ließen. Gelächter, dann brach der Applaus los.

Im Gemeindesaal der evangelischen Kirche Lützelsachsen gaben „Brothers and Others“ ein mitreißendes Benefizkonzert zugunsten des Kindergartens. Pfarrer Friedrich dankte ihnen in seiner Begrüßung für ihr erneutes Engagement für die Kinder der Gemeinde und betonte: „Wer heute nicht hier ist, der verpasst was!“

Als ersten Song brachte die Band um die „Brothers“ Karl und Erich Fading und die „Others“ Manfred Papp, Torsten Roschlaub, Werner Ehmann und Heidrun Holderbach Arlo Guthries „City of New Orleans“ zu Gehör. Damit stimmte sie die Zuhörer auf den ersten Teil ihres Konzerts mit bekannten Titeln von Donovan, Bob Dylan, den Everly Brothers und Simon & Garfunkel ein.

Im zweiten Teil des Programms wandte sich die Band ihrer großen Liebe, der grünen Insel zu, und spielte irische Musik über Liebe und Leid, Bergleute und Bauern, Auswanderung und Schwarzbrennerei. Virtuos beherrschte Karl Fading die Mandoline, und als eine gesangliche Pause eingelegt wurde, brillierte Heidrun Holderbach in dem Stück mit dem schlichten Titel „Instrumental No. 9“ mit ihrem furiosen, gefühlvollen Flötenspiel.

Nach diesem Ausflug kehrte die Band in ihrem dritten Programmteil mit Titeln von Chris de Burgh, Cat Stevens bis hin zu „The Boss“ Bruce Springsteen zur englisch/amerikanischen Folkmusik zurück.

Auch hier begeisterte immer wieder die Spielfreude der Band, kombiniert mit souveräner Beherrschung der Instrumente und dem mehrstimmigen Gesang. Manfred Papp führte locker durch das Programm und garnierte seine Moderation immer wieder mit interessanten Details und Geschichten.

Die Zuhörer dankten der Band außer mit großem Applaus auch mit außergewöhnlich konzentrierter Aufmerksamkeit und erwartungsvoller Stille zwischen den Songs, die man sonst nur von klassischen Konzerten kennt.

Und nachdem am Ende die Leiterin des Kindergartens, Judith Hippelein, der Band als kleines Dankeschön „irische Medizin“ überreicht hatte, erklang denn auch Zugabe Simon & Garfunkels „The Sounds of Silence“ – Gänsehaut-Feeling inklusive.
 
FOLK-NIGHT, Schwarzer Ochsen

„Weinheimer Nachrichten“

Typisch irisch, den Stuhl unter den Arm geklemmt, auf der Suche nach einem weiteren freien Plätzchen im Pub, eng und gemütlich – so ging es vielen der Besucher der Folk-Night im „Schwarzen Ochsen“ in Sulzbach. Als sich die Tür des Festsaals öffnete, kamen die Besucher in Strömen und schnell wurde deutlich, dass der schöne alte Saal bis auf den letzten Stehplatz gefüllt war.

Und der Abend hielt, was die Ankündigungen versprochen hatten. Jeder einzelne Besucher kam voll auf seine Kosten bei dem Konzert, das die beiden Bergsträßer Bands „Waiting for Frank“ und „Brothers and Others“ veranstalteten. Zur Folk-Night hatten sie eingeladen und das boten sie: über vier Stunden Musikgenuss pur und am Stück.

....Ein leichtes für die sieben Leute von „Brothers and Others“, mit ihrem Part anzuknüpfen und den Funken ins Publikum weiterzutragen. Sie starteten ihr Repertoire mit Songs von Bob Dylan, Cat Stevens und Simon and Garfunkel und trafen damit in das Herz aller Zuhörer. So mancher fühlte sich in seine Jugend zurückversetzt bei den mehrstimmigen Balladen von „Scarborough fair“, „The Boxer“ oder „Mr. Tambourine man“. Als auch sie bei ihrer musikalischen Reise über den großen Teich, von Amerika auf der grünen Insel ankamen, konnte Manfred Papp locker und leicht an die Geschichte der Menschen dort anknüpfen. Mit kämpferischen Balladen wie „Follow me up to Carlow“ oder der schwungvollen Version von „Farewell to the Rhonda“ verstärkten sie das Pub-Feeling. Dass man irische Musik auch ganz anders interpretieren kann, zeigten sie in einer zweiten Version von „Black is the Colour“ – einem Liebeslied, das auch im Programm von „Waiting for Frank“ enthalten war. Die Leichtigkeit des Mandolinenspiels von Karl Fading und die Flöte von Heidrun Holderbach rissen letztendlich dann alle mit, verstärkt durch Drums, Keyboard, Akkordeon, Bass und Gitarren.

Immer noch ein Stimmungslied mehr setzten „Brothers and Others“ und „Waiting for Frank“ in ihrem Programm drauf, ließen zwischenzeitlich Luft zum durchatmen mit gefühlvollen Balladen, um dann erneut einzuheizen. „Waiting for Frank“ und „Brothers and Others“ haben bei diesem Abend in beeindruckender Manier gezeigt, dass sie mit zu den festen Folkgrößen der Region gehören und so mancher notierte sich schon den nächsten gemeinsamen Auftritt der beiden, am 8. Juli bei „Folk im Wald“ in Lützelsachsen.

 

4. Lützelsachsener Blues-, Folk- und Rockfestival

Die „Weinheimer Nachrichten“ schrieben:

...Dann kam die Veranstalterband „Brothers & Others“ auf die Bühne und trieb die Stimmung weiter in Richtung Siedepunkt. Im Hinblick auf die später auftretenden irischen Gäste ließen sie den Irish Folk weg und spielten überwiegend Hits von Simon and Garfunkel sowie Creedence Clearwater Revival. Nicht umsonst wurden sie schon vor Jahren in „Muddy's Club“ die Simon and Garfunkels von der Bergstraße genannt. In der aktuellen Besetzung Werner Ehmann, Erich Fading, Karl Fading , Manfred Papp und Torsten Roschlaub hat sich die Gruppe musikalisch nochmals verbessert und so verwundert es nicht, dass aus dem Publikum mehrfach die Anregung geäußert wurde, auch ein eigenes Konzert in Lützelsachsen zu veranstalten...
 

Theodor-Heuss-Schule Oberflockenbach

Die „Weinheimer Nachrichten“ schrieben:

... Die Schulturnhalle war voll besetzt und das Publikum äußerst begeisterungsfähig. Mit American Folk und Irish Folk heizten „Brothers & Others“ den Besuchern mächtig ein. Diese gingen richtig mit. Besonders gut kamen die Titel von Simon & Garfunkel an. Das Programm an diesem Abend war jedoch äußerst kontrastreich. So kamen auch Freunde anderer Musikrichtungen auf ihre Kosten...

 

„Schwarzer Ochsen“ Sulzbach

Die „Weinheimer Nachrichten“ schrieben:

...Umso höher ist die Leistung zu bewerten, die die beiden Bands des Abends gezeigt haben. „Brothers & Others“ machten den Auftakt. Die „Brothers“ sind Erich (Gitarre, Gesang) und Karl Fading (Gitarre, Mandoline, Gesang), die Others“ setzen sich aus Werner Ehmann (Bass), Manfred Papp (Gitarre, Gesang), Torsten Roschlaub (Keyboards, Akkordeon) und Heidrun Holderbach (Flöte, Gesang) zusammen. Die Lützelsachsener Combo schaffte es problemlos, die Stimmung anzuheizen und bewiesen einmal mehr, dass sie in der Region zu den besten Kräften in Sachen Irish Folk zählen. Besonders gelungen und eindrucksvoll erwies sich der mehrstimmige Gesang...
 

Folk im Wald

Die „Rhein-Neckar-Zeitung“ schrieb:

...Die Band „Brothers & Others“ hat sich zwar auch dem Folk verschrieben, aber beschränkt sich nicht auf die traditionelle irische Musik. Da kommen aber nicht minder stimmungsvolle Lieder bei herum, wie Simon and Garfunkel und alles was man mit einer Akustikgitarre in warme und einfühlsame Musik verwandeln kann. Dass die beiden Bands, die stark miteinander verbunden sind, das Flair dieser Musik so gut herüberbringen, hat auch einen Grund: Gut zweimal im Jahr fahren „Brothers & Others“ nach Irland. „Um Erinnerungen zu sammeln“, wie es der Sprecher der Band, Manfred Papp ausdrückte. Auch dort auf der grünen Insel treten „Brothers & Others“ auf und werden sogar für Eingeborene gehalten. „Solange wir nicht Englisch sprechen müssen“, lächelte Papp verschmitzt...

 
Folk im Wald

Die „Weinheimer Nachrichten“ schrieben:

...Dank einer guten Vorarbeit und mit Unterstützung von Volker Isermeyer am Mischpult dauerte die anschließende Umbaupause nur wenige Minuten, bevor die Lokalmatadoren von „Brothers & Others“, vom Publikum schon stürmisch begrüßt, die Bühne betraten. Um einen Kontrastpunkt zur zuvor gehörten Musik zu setzen, begannen diese ihr Programm mit einigen Stücken von legendären Bands wie „Crosby, Stills, Nash & Young“ und „Simon & Garfunkel“. Gerade bei Stücken wie „Teach your Children“ und vor allem „Scarborough Fair“ kommt der mehrstimmige Gesang der Band voll zur Geltung. Danach wurde es auch bei „Brothers & Others“ Zeit für eine musikalische Reise auf die „Grüne Insel“ Irland, von wo sie erst einige Tage zuvor zurückgekehrt waren. Die Zuhörer gingen bei den fetzigen Stücken begeistert mit, während sie den gefühlvoll vorgetragenen Balladen fasziniert lauschten. Erich Fading (Gitarren, Gesang), Karl Fading (Gitarre, Mandoline, Gesang), Manfred Papp (Gitarre, Mundharmonika, Gesang), Torsten Roschlaub (Keyboard, Akkordeon) und Werner Ehmann (Bass) trugen eine wirklich gelungene Abfolge von Liebes-, Kampf- und Trinkliedern vor, wie sie auch in irischen Pubs immer wieder zu hören sind. Es folgten im Anschluss einige Stücke aus der englisch/amerikanischen Szene (Cat Stevens, CCR, Bob Seger), bevor „Brothers & Others“ mit den bezaubernden Klängen von „The sounds of silence“ zum Abschluss ihres Programms kamen. Vom Publikum frenetisch gefeiert kamen auch sie nicht um eine Zugabe herum.....
 

„Pfälzer Hof“

Die „Rhein-Neckar-Zeitung“ schrieb:

Aus der „Bärenhöhle“ des „Pfälzer Hofes“, einem gemütlichen Gewölbekeller, schallte es am Samstagabend fröhlich in die Gaststube hinein. Drinnen standen fünf Männer mit Drei- oder eher vielleicht Sechs-Tages-Bärten und verbreiteten mit ihren Instrumenten ihre eigene gute Laune. „Brothers & Others“ heißt diese kleine Band, die dem begeisterten Publikum dank des Vereins „Kulturbrücke“ mit irischer und amerikanischer „Folk-Music“ eine schöne Zeit bereitete. Unermüdlich spielten die Hobbymusiker bekannte Titel von Simon and Garfunkel, Chris de Burgh, Neil Young und anderen – da war es kein Wunder, dass der kleine Trupp ins Schwitzen geriet. Glücklicherweise gab es aber kühles Guinness vom Fass als willkommene Erfrischung. Die Vorliebe für das irische Bier war nicht überraschend, zeigten die Musiker doch ihre Verbundenheit mit diesem schönen Land schon bald: “Wir machen jetzt mit euch eine Reise auf die ‚Grüne Insel? “ kündigte Erich Fading, einer der Sänger und Gitarrist, den zweiten Teil des Programms an. Und los ging es mit original irischer Musik, dass man meinen konnte, es ständen nicht Deutsche dort vorne, sondern echte Iren. Groß war die Begeisterung der Spieler und wild spielte Karl Fading auf seiner Mandoline. Der Keyboarder Torsten Roschlaub wechselte zum Akkordeon, und auch der Bassist Werner Ehmann hatte alle Finger voll zu tun. Da wurde von Liebe und Schwarzbrennerei aber auch von Krieg und Verzweiflung gesungen. Den Feinschliff und die Originalität des irischen Repertoires hat die Band ohne Zweifel ihren Freunden abgeschaut, einer irischen Musikgruppe, die sie auf einer ihrer Irlandreisen kennen gelernt hatten. „Seit 1999 fahren oder fliegen wir jedes Jahr zu ihnen“, erzählte Karl Fading . Wenn sie dort nicht grade mit einem Hausboot herumtuckerten, dann musizierten sie gemeinsam in Kneipen und genössen es, Musik zu machen, so schwärmten die Musiker von diesen Reisen. Es sei das zweite Mal, dass sie den Weg von Weinheim in den „Pfälzer Hof“ gefunden habe, meint die Gruppe. Dieses Gebäude dient jedoch offensichtlich des öfteren dazu, Nationen zu verbinden und Künstler aus allen Herren Ländern zusammenzubringen, denn es ist der Sitz des Vereins „Kulturbrücke“. Das Ziel der Organisation, so die Kulturbeauftragte Shanta Bär, sei es, aus jedem Land der Welt mindestens ein Mitglied zu requirieren, um so Künste und Kulturen zu vereinen.